In Vielfalt leben - Artenvielfalt erhalten am Betrieb

 

Diese Veranstaltungsreihe ging in den Jahren 2004 bis 2006 in Abendseminaren und Vorträgen in verschiedenen Bezirken der Frage nach: „Welche naturkundliche und landschaftsästhetische Besonderheiten erhält der Landwirt mit welchen Mitteln?“ Zielpublikum waren Landwirte mit Interesse an Naturschutzmaßnahmen auf ihrem Betrieb. Eine Veranstaltungsreihe des LFI Oö. (U. Meiser) in Kooperation mit der Naturschutzabteilung des Landes (J. Forstinger).

 

Nachstehend ein kurzer Auszug aus einem der Vorträge:

 

Fotos: J. Limberger, H. Uhl

 

Bei den Abendseminaren schilderte der jeweilige Betriebsleiter einleitend seine Sicht des Themas. Meine Aufgabe war es, vorgefundene Naturschätze der Betriebsflächen, wie Landschaftselemente, Magerwiesen, Stillgewässer, besondere Tier- oder Pflanzenvorkommen etc. – kurz den Beitrag des Betriebes zum Erhalt der natürlichen Vielfalt zu präsentieren.

 

Zusätzlich wurden abendliche Vorträge vor regionalen Versammlungen von Landwirten anlässlich der neuen ÖPUL-Förderperiode 2007-2013 organisiert. Diese Dia-Vorträge mit dem Titel „Artenvielfalt erhalten am Betrieb“ skizzierten beispielhaft 12 der wichtigsten Nutzungsformen heutiger landwirtschaftlicher Betriebe und dazu passende Leitarten aus Sicht des Naturschutzes.

 

Fazit aus persönlicher Sicht: Derartige und verwandte Bildungsprojekte sollten bei konsequenten Strategien und Mitteleinsätzen wertvolle Beiträge leisten für ein besseres Verständnis der Landwirte in ihrer Rolle als Erhalter der biologischen Vielfalt.