Abend- und morgendliche Vogelkonzerte in der Nationalpark Wildnis

 

Samstag, 5.5., 14 Uhr bis Sonntag, 6.5.2018, ca. 15 Uhr

Molln

 

Diese Exkursion legt ihren Schwerpunkt in die Abend- und Morgendämmerungen, wenn die Vögel am prächtigsten singen bzw. den Höhepunkten ihrer täglichen Aktionsmuster. Verbunden mit einer nächtlichen Eulenwanderung haben die Teilnehmer zudem die Chance, die heimlichsten Vogelarten des Gebietes live zu hören: Sperlings-, Raufuß- und Waldkauz oder Waldschnepfe. Die vogelkundliche Rundwanderung führt tagsüber durch totholzreiche, alte Buchenhangwälder mit Vorkommen von Weißrückenspecht, Zwerg- und Halsbandschnäpper, in den höheren Lagen durch Fichtenwälder, in denen Auerhuhn, Haselhuhn und Dreizehenspecht leben. Auf den Almen von Ebenforstalm und Schaumbergalm darf mit Berg- und Baumpieper oder der Ringdrossel etc. gerechnet werden. Ermöglicht wird dies durch das gemeinsame Übernachten samt Abendessen und Frühstücken in der neu renovierten Ebenforstalm im Reichraminger Hintergebirge. 

 

Halbpension mit Übernachtung auf der Ebenforstalm Euro 45,- / Zahlung für Nächtigung und Verpflegung vor Ort auf der Alm
Ausrüstung: Fernglas (Spektiv und Stativ nimmt Ranger mit), Stirnlampe, Proviant für Mittagsjause des zweiten Tages, Regen- und vor allem kältefeste Bekleidung (u.a. Handschuhe, Haube, Sitzunterlage, extra Garnitur trockene Bekleidung, Regenschirm) 
Teilnehmer: maximal 15 Teilnehmer, Mindestalter 12 Jahre!
Treffpunkt: wird bei Anmeldung bekannt gegeben 
Information und Anmeldung: Nationalpark Zentrum Molln, Tel. + 43 (0) 75 84 / 36 51

 

 

Fotos: Norbert Pühringer, Josef Limberger, Hans Uhl

Vogelwelt der oö. Kalkalpen erforschen

Foto: K. Kohlman, N. Pühringer, H. Uhl

 

Die Erkundung der Vogelwelt der oö. Kalkalpen fasziniert mich seit mehr als 20 Jahren. Vom Alpenschneehuhn der Karstplateaus des Toten Gebirges bis zu den Zwergschnäppern in den Schluchtwäldern des Reichraminger Hintergebirges. Überall sind hier Begegnungen mit seltenen, höchst bemerkenswerten Vogelarten möglich. Diese Begeisterung motiviert mich zu regelmäßigen, ornithologischen Bergwanderungen, sei es privat, im Rahmen ehrenamtlicher BirdLife-Projekte oder im Auftrag von Verwaltungseinrichtungen zur Kartierung von europaweit gefährdeten Vogelarten.

 

Zuletzt arbeitete ich für das TB Weißmair, gemeinsam mit N. Pühringer und H. Pfleger an Bestandserhebungen von Eulen, Spechten, Raufußhühnern und Schnäppern in den SPAs Dachstein und Nationalpark Kalkalpen mit. 2015 und 2016 erforschte ich für BirdLife mit den selben Kollegen die Vogelwelt der Schutzgebiete Totes Gebirge/Altausseer See und Steirisches Dachsteinplateau im Rahmen eines LIFE+-Projekt der ÖBf.